Ansprechpartnerin an der FüAk
Innovationsnetzwerk EIP-Agri Bayern

Innovation

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Im Jahr 2018 startete die Europäische Innovationspartnerschaft "landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit" (EIP-Agri) in Bayern mit dem ersten Förderaufruf. Die ersten Projekte nähern sich mit Ablauf des 3-jährigen Bewilligungszeitraums ihrem Abschluss.

Zweck dieses Förderprogrammes ist es, die Land- und Ernährungswirtschaft, Forschung, Beratung und vor- und nachgelagerte Bereiche stärker zu verknüpfen sowie Innovationen in der Bayerischen Land- und Ernährungswirtschaft und Problemlösungsansätze bei klima- und umweltrelevanten Problemstellungen effektiv anzustoßen. Zukünftig soll auch die Forstwirtschaft eingebunden werden.

Auf der Suche nach solchen praxis- und zukunftsorientierten Vorhaben, welche die Land- und Ernährungswirtschaft produktiver und gleichzeitig nachhaltiger gestalten, sind aktuell acht Innovationsprojekte hervorgegangen.

Beispiele, was über EIP-Agri gefördert werden kann:

Ein Vorhaben befasst sich mit der Produktion von Larven der Schwarzen Soldatenfliegen direkt am landwirtschaftlichen Betrieb, um für Fische und zukünftig auch für Geflügel und Schweine Eiweißfutter zu produzieren.

In einem weiteren Projekt wird an der Verbesserung der Stickstoffeffizienz mittels der Albrecht-Methode und punktgenauer Bodenanalysen gearbeitet.

In eine ganz andere Richtung geht ein drittes Vorhaben: Für Soziale Landwirtschaft als Instrument der Diversifizierung landwirtschaftlicher Betriebe in Bayern werden innovative, wirtschaftlich tragfähige Modellvorhaben entwickelt, betreut und wissenschaftlich ausgewertet und ein Praxishandbuch mit Orientierungswerten erstellt.

Begleitung der Projekte und Fördermaßnahmen
Die Projektverantwortliche an der Staatlichen Führungsakademie begleitet diese bestehenden Projekte bei der Durchführung und unterstützt bei allen Fragen u.a. auch zur fördertechnischen Abwicklung. Als Innovationsdienstleisterin (IDL) arbeitet sie eng mit dem Referat G2 Ressortforschung und Innovationen am StMELF zusammen und wirkt bei der Ausarbeitung der neuen Richtlinie sowie den entsprechenden Anlagen mit.
Ideen gesucht
Ein weiterer Baustein in ihrer Arbeit als IDL ist, mögliche Akteure und Multiplikatoren für die Inhalte und Chancen von EIP-Agri Bayern zu sensibilisieren und für neue Vorhaben zu gewinnen. Interessenten mit neuen erfolgversprechenden Ideen werden bei der Umsetzung ihres Projekts unterstützt: Diese Unterstützung beginnt mit der Suche nach geeigneten Akteuren und Vernetzungspartnern. Ziel ist eine kontinuierliche Begleitung der Projekte, damit diese mit einer Förderung nach EIP-AGRI bewilligt und erfolgreich verwirklicht werden können.
Ansprechpartnerin
Helene Faltermeier-Huber vom Sachgebiet B2 Fachliche Bildung und Beratungsmethodik steht für förderrechtliche Fragen zu EIP-Agri Bayern, insbesondere aber für innovative Ideen gerne zur Verfügung.
Tel.: 0871 9522-4414

E-Mail: eip-agri@stmelf.bayern.de