Aktuelles aus der Führungsakademie
Nur wenn alle (!) mitmachen

Porträtfoto Ingeborg Bauer

Unsere Hauszeitschrift FüAktiv erscheint halbjährlich gedruckt und in komprimierter Form online. Im Sinne der Digitalisierung gilt auch hier: Analoge Prozesse lassen sich nicht eins zu eins ins Digitale überführen. Deshalb geht die Staatliche Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (FüAk) immer wieder neue Wege.

Zum ersten Mal können Sie eine Audiobotschaft der Präsidentin abspielen. Hören Sie rein, was Ingeborg Bauer im Podcast zur Halbjahresbilanz 2018 zu sagen hat.

Podcast von Ingeborg Bauer

Die FüAk im Dialog

Besucher und Aktionen

Drei Personen an einem Tisch

Abteilung Landwirtschaft des Staatsministeriums

Gruppe von Personen stehend

Abteilung Ernährung und Markt

Gesprächsgruppe am Tisch

Landwirtschaftliches Wochenblatt

Die Mitarbeiter der Außenstelle in Regen vor dem Gebäude mit Ingeborg Bauer

Tag der offenen Behördentür in Regen

Personen und Projekte

Porträtfoto Karl Fischer
Karl Fischer - Leiter der Zentralen Vergabestelle (ZVSt)
Aufgabe an der FüAk: Interimsmäßige Leitung der Zentralen Vergabestelle in Münchberg, dafür teilabgeordnet an die FüAk
Zusätzliche Aufgabe: Leiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Münchberg
Porträtfoto Stephanie Heckl
Stephanie Heckl - neue Sachgebietsleiterin Z3 Dienstleistungen
Aufgabe an der FüAk: Leitung des Sachgebiets Z3 Dienstleistungen in Teilzeit (50 %), Leitung des Teams "Sekretariats- und Seminarservice" (zuständig für Sekretariatsdienst und organisatorische Abwicklung des Bildungsprogramms)
Bisherige Aufgabe: Bearbeitung von Förderrechtsangelegenheiten im Bereich von Agrarumweltmaßnahmen
Werdegang: Beamtin im gehobenen allgemeinen Verwaltungsdienst in Schleswig-Holstein, u.a. Sachbearbeiterin im Medienreferat der Staatskanzlei. 2006 Wechsel nach Bayern.
Porträtfoto Gerhard Seidl
Gerhard Seidl - neuer Sachgebietsleiter B4 Außerfachliche Fortbildung
Aufgabe an der FüAk: Leitung des Sachgebiets B4, Außerfachliche Fortbildung (zuständig für Personalentwicklungsprogrammen im Geschäftsbereich sowie für außerfachliche Fortbildungen, wie z. B. Waldpädagogik)
Das zeichnet ihn aus: SeidI leitete an der Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft das Sachgebiet Datenverarbeitung, bevor er vor zehn Jahren an die FüAk kam. Er übernahm Seminare in allen außerfachlichen Bereichen. Besondere Kompetenzen hat er in der Führungskräfteentwicklung sowie im Projekt- und Wissensmanagement.
Porträtfoto Christian Simbeck
Christian Simbeck - neuer Sachgebietsleiter IuK 2 Web-Dienste
Aufgabe an der FüAk: Leitung des Sachgebiets IuK 2, Web-Dienste
Bisherige Aufgabe: Projektleiter BayWIS (Bayerisches Wald-Informationssystem) an der LWF
Werdegang: Studium der Forstwirtschaft, von 1994 bis 2004 Revierleiter an einer Forstdienststelle und bis 2005 Sachbearbeiter an der Forstdirektion Niederbayern-Oberpfalz, Bereich Privat und Körperschaftswald; 2005 Wechsel ins Staatsministerium und 2009 an die LWF; 2012 modularer Aufstieg in die QE4.
Siegfried Ramsauer - neue Fachkraft für Arbeitssicherheit
Das Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) hat im Januar 2018 Siegfried Ramsauer, Leiter des Sachgebiets Dienstleistungen Z3 an der FüAk, zur neuen Fachkraft für Arbeitssicherheit bestellt. Er übernimmt damit die Aufgabe eines Multiplikators und berät sowohl das Staatsministerium als auch die Behördenleitung an den 47 Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in ganz Bayern zum Thema Sicherheit am Arbeitsplatz.
Porträtfoto Bertram Czech
Zum Tod von Bertram Czech
Am 13. Februar 2018 starb unerwartet unser ehemaliger Kollege Bertram Czech im Alter von 67 Jahren. Czech war ein sehr kompetenter Förderfachmann mit langjähriger Erfahrung im landwirtschaftlichen Fördervollzug auch aus seiner Tätigkeit an der Regierung von Niederbayern und am Staatsministerium. An die FüAk kam er 2005 und half als einer der ersten Mitarbeiter beim Aufbau des damals neuen Sachgebiets F3 Flächen- und tierbezogene Förderprogramme, ab 2006 auch als stellvertretender Sachgebietsleiter. 2010 wechselte er in die Abteilung Prüfdienst. Nach Verlagerung des Prüfdienstes an die Ämter unterstützte er bis zu seiner Pensionierung Ende 2014 das Sachgebebiet F5 Leitstelle Prüfdienst.

Cross Compliance-Kontrollen

CC-Kontrollen 2017 im "Grünen Bereich"

Auch 2017 kontrollierten die Abteilungen Prüfdienst an den sechs Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Bayern die Cross Compliance-Vorgaben auf knapp 1.000 landwirtschaftlichen Betrieben. Wie im Vorjahr gab es nur wenig Beanstandungen. Vor allem unvollständige oder fehlende Dokumentationen gaben Anlass dafür.
Pflanzenschutz: kaum Verstöße
Lediglich 27 der circa 1.000 kontrollierten Betriebe haben gegen die Regelungen zum Pflanzenschutz verstoßen. Zwei Drittel davon sind auf fehlerhafte oder nicht vorhandene Aufzeichnungen zur Pflanzenschutzmittelanwendung zurückzuführen, die übrigen stehen im Zusammenhang mit den Anwendungsbestimmungen.
Nitrat: Verstöße in allen Bereichen
Die Kontrolleure stellten bei 159 Betrieben insgesamt 267 Verstöße gegen die Nitratrichtlinie fest. Die Mitte 2017 neu in Kraft getretene Dünge- und Anlagenverordnung wirkte sich zumindest bei den systematischen Kontrollen im Hinblick auf die Verstöße noch nicht in größerem Umfang aus.

Die Verstöße verteilen sich auf die ganze Bandbreite der Dünge- und Anlagenverordnung:

  • Bei 57 Betrieben war der Nährstoffvergleich unvollständig, fehlerhaft oder fehlte sogar vollständig.
  • Weitere 57 Betrieben überschritten die maximal zulässige Ausbringmenge von 170 Kilogramm Stickstoff je Hektar aus Wirtschaftsdüngern tierischer Herkunft.
  • In 36 Betrieben fehlten die Untersuchungsergebnisse zu Nmin bzw. die Richtwerte für die Stickstoffdüngung in den angebauten Kulturen.
  • Bei 34 Betrieben entsprach die Bodenplatte bzw. die seitliche Einfassung der Festmistlagerstätten nicht den Vorgaben.
  • In 33 Betrieben war die Jauchesammlung nicht ordnungsgemäß.
Die restlichen Verstöße stehen größtenteils im Zusammenhang mit der Lagerung bzw. Ausbringtechnik stickstoffhaltiger, organischer Düngemittel.
Wenig Verstöße bei GLÖZ und bei Grundanforderungen
Die Agrarzahlungen-Verpflichtungenverordnung regelt die Grundsätze der Erhaltung landwirtschaftlicher Flächen in einem guten landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand (GLÖZ) in Standards wie Gewässerschutz, Bodenerosion oder Landschaftselemente. Die Verstöße sind breit gefächert, aber zahlenmäßig auf niedrigem Niveau. 2017 waren auch wieder die systematischen Kontrollen bei Vogelschutz (1 Verstoß) und Fauna-Flora-Habitat (0) durchzuführen. Die Verstöße sind seit jeher niedrig.

Widerspruchsvorlagen künftig per E-Mail

An der Schwelle zur eAkte

Das Sachgebiet Rechtsangelegenheiten der Förderung behandelt jährlich um die 300 Widersprüche aus den unterschiedlichen Förderprogrammen (siehe Abbildung). Eine zügige Bearbeitung ist nicht nur im Sinne der Verwaltung, sondern nützt auch den Landwirten. Eine komplette digitale Bearbeitung in der eAkte wird die Bearbeitung deutlich beschleunigen. Bis aber alle Ämter in der eAkte arbeiten, unterstützt ein neues und einheitliches Vorlageverfahren per Mail die Bearbeitung.
Widerspruchsvorlagen elektronisch
Die Ämter legen bereits seit Anfang 2018 die Widersprüche in diesem neuen E-Mail-Verfahren vor. Die Form ist einheitlich für alle geregelt: Die Sachbearbeiter übermitteln die Widersprüche in mehreren, eigenständigen PDF-Dateien, die bayernweit gleich strukturiert sind. Von 01-Vorlagescheiben bis 05-Kompletter Förderakt sind alle Vorlagen einheitlich durchnummeriert und inhaltlich identisch aufgebaut. Dies erleichtert die technische Abwicklung und die Lesbarkeit.
Weil die Mail-Kapazitäten nicht reichen
Die Erfahrung im ersten Halbjahr 2018 hat gezeigt, dass die umfangreichen Datenmengen der Widerspruchsvorlagen vor allem in den Bereichen Einzelbetriebliche Investitionsförderung und LEADER oft die Kapazitäten für eine E-Mail-Übertragung sprengen. Deshalb wird derzeit eigens ein sogenanntes "Widerspruchsportal" eingerichtet, um diesen Engpass zu überbrücken: Die Kolleginnen und Kollegen können die Unterlagen dann auf diesem speziellen Laufwerk abspeichern. Zugriffsrechte haben nur jeweils berechtigte Personen der ÄELF und der Führungsakademie.
Vor Gericht nur in Papierform
Zwischen zehn und 20 Prozent der Widersprüche pro Jahr gelangen vor das Verwaltungsgericht. Bis dato ist keine elektronische Übertragung von Akten bei Verwaltungsstreitsachen an die zuständigen Gerichte möglich. Aus diesem Grund verbleiben die gescannten Originalakten vorerst am zuständigen AELF. Im Falle einer Klageerhebung sendet das Amt den Originalakt per Post mit der Übertragung der Prozessführungsbefugnis an die FüAk, die ihn dann beim jeweiligen Verwaltungsgericht vorlegt. Da die Unterlagen gescannt sind und somit bereits digitalisiert vorliegen, brauchen weder die ÄELF, noch die FüAk einen Spiegelakt anlegen.

Zentrale Vergabestelle (ZVSt)

Mehr Service bayernweit für alle Beschaffungsstellen

Neue Zuständigkeiten im Ressort haben die Arbeiten in der Zentralen Vergabestelle (ZVSt) in Münchberg stark verändert. Die Sach- und Rechtsaufsicht liegt nun beim Staatsministerium, die dienstrechtliche Aufsicht bei der Führungsakademie. Für die Mitarbeiter der ZVSt bedeutet das: mehr Beratungsleistungen im Vergaberecht und Serviceleistungen für sämtliche Beschaffungsstellen bayernweit. Deshalb kamen zwei Juristen als Mitarbeiter dazu.

Von GNSS-Empfänger bis Muli mit Allrad - Erfolgreiche Abschlüsse:

  • Zuschlag für vom Forst dringend benötigte GNSS-Empfänger (GNSS steht für globales Navigationssatellitensystem)
  • Unterstützung der Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) bei Beschaffung eines Mulis (landwirtschaftlicher Transporter mit Allradantrieb) und eines Phyto-Containers für die Erforschung von Pflanzenwachstum
  • Umfangreiche Prüfungen zum Thema "Monitoring" für die Leitstelle Prüfdienst der FüAk

Beispiele für laufende und geplante Ausschreibungen:

  • Fahrzeuge
    • Neue Fahrzeuge für die Vermessungstrupps der Ämter für Ländliche Entwicklung
    • 60 Fahrzeuge zur Ersatzbeschaffung für die ÄELF im Doppelhaushalt 2019/20 angemeldet.
    • Bis zu 11 Fahrzeuge für den Bereich Forsten
  • GNSS-Geräte (Totalstationen) für die Ländliche Entwicklung
  • Rahmenvereinbarung Arbeitsmedizinische Dienste für die LWG
  • Reinigungsdienstleistungen für das Dienstgebäude des Amtes für Ländliche Entwicklung Oberbayern (ALE) in München
  • Möbelausstattung der Grünen Zentren Kaufbeuren und Neumarkt i.d.OPf.
Neue Verfahren und neue Dienstordnung
Erstmals wird die notwendige Bedarfsermittlung über das Mitarbeiterportal durchgeführt. Auch ist ein Entwurf einer Geschäftsordnung der ZVSt in Vorbereitung. Die "eBeschaffung" kommt im Geschäftsbereich ab dem 3. Quartal 2018. Die ZVSt füllt derzeit eine bestehende Datenbank mit Leben, erfasst beispielsweise alle Beschaffungsstellen mit Kontaktdaten der Ansprechpartner und stellt aktuelle Warenkataloge der Vertragspartner ein. Ziel sind digitale Bestellungen für mehrere Bedarfe bei unterschiedlichen Herstellern über ein elektronisches Warenhaus in nur einem Arbeitsvorgang.

Büro der Zukunft

Erste Überlegungen am Amt in Ansbach zum Büro 2030

An so manchem Amt steht in den nächsten Jahren eine Möbelbeschaffung größeren Umfangs an. Da Möbel und Ausstattungen langlebig sind – in manchen Häusern stehen 30 bis 40 Jahre alte Einrichtungen – stellt sich die Frage, wie unsere Bürowelt in 20 Jahren aussehen könnte. Getragen von der Vision, zukunfts-, praxis- und zweckorientierte, finanzierbare, wirtschaftliche und nachhaltig nutzbare Büroausstattungen zu beschreiben, veranstaltete die Zentrale Vergabestelle (ZVSt) im April 2018 einen Workshop zusammen mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Ansbach.
Unter anderem waren neue Raumformen ein Thema des Workshops. Dazu wurden Beispiele vorgestellt: Lounge, Ruheräume, abgegrenzte Einzelräume oder Besprechungsräume. An den Workshop schlossen Arbeitsaufträge an. Die Teilnehmer erarbeiteten Zielbereiche, entwickelten eine Vision "Büro 2030", erstellten Listen für Raumtypen und Ausstattungselemente und legten ein Arbeitsprogramm für die weitere Vorgehensweise am AELF Ansbach fest.

In der Diskussion entstand eine Vision für das Büro der Zukunft. Das Büro 2030 am AELF in Ansbach:

  • stellt den Menschen in den Mittelpunkt,
  • ist ein Arbeitsplatz, an dem sich Mitarbeiter wohlfühlen,
  • bietet modernste Technik zum Nutzen für die Mitarbeiter und die Klienten,
  • fördert den fachlichen Austausch und das soziale Miteinander,
  • trägt zur Erhaltung der Gesundheit der Mitarbeiter bei.
Mit dem Workshop wurde begonnen in neuen Dimensionen zu denken, die mit der Digitalisierung und den damit zusammenhängenden Änderungen in der Arbeitswelt auch bereits auf unsere Verwaltung zukommen. Mutig sollte den Veränderungen der Arbeitswelt Raum gegeben werden, um dem Ruf einer modernen Landwirtschaftsverwaltung auch in diesem Bereich gerecht zu werden.
Zielbereiche für das Büro der Zukunft am AELF Ansbach
Ergonomie, Gesundheit Soziale Aspekte Kommunikation Personalisierung
elektrisch höhenverstellbare Schreibtische zu buchender neutraler Raum (Diskretion) Videokonferenz eigener, personalisierter Arbeitsplatz
"alternative" Stühle im Depot
(z. B. "Stehstühle")
Außenbereich einbeziehen schallgedämmte Konferenzräume neue Regeln der Zusammenarbeit
klimatisierte Büros Erholungsräume Surface-Geräte Dusche
Bewegungs-/Sportmöglichkeiten/
Fitnessraum
Büro als Rückzugsort interaktive Oberflächen und Projektionsflächen eigener Arbeitsplatz für
Voll-AK
externer Stauraum für mehr Platz im Büro Liege, Hängematte klappbare Monitore für Gespräche mit Besuchern buchbare Schreibtische für Teilzeit-AK
Licht-/Farbgestaltung persönlicher Container
ergonomische Flexibilität Platz für Persönliche Schutzausrüstung (PSA) und Stiefel
Grünpflanzen flexible Raumgrößen

Portal für Lehrkräfte

Nachgefragt − das Portal für Lehrkräfte

Seit zweieinhalb Jahren ist das Lehrerportal im Mitarbeiterportal (MAP) des Geschäftsbereichs nun online. Es soll die Arbeit der Lehrkräfte erleichtern und die Qualität des Unterrichts verbessern. Das Lehrerportal zählte zu den Seiten im MAP, die 2017 am häufigsten besucht wurden. Zeit für eine Zwischenbilanz der Fachschaftsleiterinnen und -leiter.
Porträtfoto Joachim Dömling
Wer profitiert am stärksten von den Materialien im Lehrerportal?
Joachim Dömling, Fachschaftsleiter Pflanzenbau:
"Am meisten profitieren sicherlich Unterrichtseinsteiger und jüngere Kolleginnen und Kollegen, die sich in den Unterricht einarbeiten. Aber auch für 'alte Hasen' bietet das Portal sehr viele Informationen, um den eigenen Unterricht zu aktualisieren und neue Ideen einfließen zu lassen."
Portraitfoto Michael Lobinger
Welche Materialien werden besonders stark nachgefragt?
Michael Lobinger, Fachschaftsleiter Tierhaltung:
"Am meisten Interesse besteht aus meiner Sicht an gut ausgearbeiteten und aktuellen Arbeitsblättern. Aber auch die methodischen Hinweise in den Unterrichtseinheiten sind wertvoll, um mehr Abwechslung in den Unterricht zu bringen."
Porträtfoto Lidwina Kainz
Wie können Lücken im Lehrerportal gefüllt werden?
Lidwina Kainz, Fachschaftsleiterin Haushalts- und Unternehmensführung:
"Die Fachschaften bitten ihre Lehrkräfte immer wieder bei Dienstbesprechungen, Lehrgängen oder in Informationsschreiben Materialien zur Verfügung zu stellen.Wir Fachschaftsleiter sprechen gezielt einzelne Lehrkräfte an, ob sie nicht Materialien für eine bestimmte Unterrichtseinheit bereitstellen können. Auch die jungen Kolleginnen und Kollegen in der Ausbildung halten wir bereits an, ihre gut gelaufenen Lehrdarstellungen an das Team des Lehrerportals zu senden. Vielen Dank an alle, die bereits Unterrichtsunterlagen zur Verfügung gestellt haben!"
Porträtfoto Gudrun Möckl
Wie lassen sich die Inhalte aktuell und korrekt halten?
Gudrun Möckl, Fachschaftsleiterin Ernährungs- und Verbraucherbildung:
"Die Fachschaftsleitung muss mindestens stichpunktartig ihre Fächer durchsehen und – falls nötig – korrigieren. Ich werde die Kolleginnen an den Ämtern einmal pro Jahr per E-Mail aufzufordern, aus ihrer Sicht Wissenswertes weiterzugeben, nicht nur Unterrichtsstunden. Hinweise auf fachlich brauchbares Unterrichtsmaterial, auf unterrichtsrelevante Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, Zeitungen, Wissenssendungen im öffentlichen Fernsehen und Rundfunk etc. können den Unterricht auflockern, bereichern und aktualisieren.
Porträtfoto Ludwig Huber
Wie kann das Lehrerportal Änderungsprozesse auf den Weg zu einer neuen Schulordnung begleiten?
Ludwig Huber, Fachschaftsleiter Betriebswirtschaft:
"Aktuell gibt es eine Reihe von Änderungen im Lehrplan, vor allem in den betriebswirtschaftlichen Fächern. Das Lehrerportal zeigt konkret, wo diese Änderungen angesiedelt sind. Damit wird der Arbeitsaufwand deutlich reduziert. Grundsätzlich sind alle Lehrkräfte aufgerufen, das Portal zu nutzen und wenn immer möglich selbst mit Beiträgen zu verbessern."
Porträtfoto Sieglinde Eicher
In der Berufsausbildung und Mitarbeiterführung werden – für alle Bildungsrichtungen gemeinsam – Unterlagen bereitgestellt. Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht?
Sieglinde Eicher, Fachschaftsleiterin Berufsausbildung und Mitarbeiterführung:
"Die Herangehensweisen der verschiedenen Fachschulen an gleichlautende Themen erlebe ich als Bereicherung. Als Lehrkraft in der Landwirtschaftsschule, Abteilung Hauswirtschaft, hole ich mir gerne Anregungen von anderen Bildungsrichtungen für Unterrichtseinstiege und -abschlüsse, Lernzielkontrollen, Gruppenarbeiten. Auch Arbeitsblätter und Umdrucke wandle ich bei Bedarf ab."