Halbjahresbilanz der Reisebuchungen

Eine Online Fahrkarte der Deutschen Bahn

Die Halbjahresbilanz des Reisedienstleisters FCM zeigt, der öffentliche Personennahverkehr, sprich die Bahn, ist das am häufigsten gebuchte Reisemittel.

Seit 1. Januar bucht die Firma FCM die Reisedienstleistungen des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, der Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, der Fachschulen sowie der Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Quartalsweise berichtet FCM über die jeweils bestellten Reisemittel.
Bahn ist Hauptreisemittel
Im ersten Halbjahr 2017 wurden insgesamt 3.181 Bahnfahrkarten, 211 Flüge, 15 Mietautos und 204 Hotelübernachtungen über unseren Dienstleister im Gesamtwert von rund 203.000 Euro gebucht. Am häufigsten wurden mit der Bahn innerdeutsche Reiseziele angefahren; nur ein Prozent der Bahnreisen ging ins Ausland. Auch bei den Flugreisen lagen 75 Prozent der Ziele in Deutschland (Berlin, Köln, Hannover, Dresden, Hamburg, Dortmund, Düsseldorf). Die restlichen Flüge gingen ins europäische Ausland (Dublin, Rom, Wien); ein Flug war interkontinental. Fast die Hälfte der Flüge fand auf der Strecke München – Berlin statt. Köln war 32 und Brüssel 19 Mal Ziel der Reise.
Preise bei Hotels sehr heterogen
Die Hotels konnten für im Mittel rund 96 Euro pro Nacht gebucht werden, wobei die Preise zwischen 39 und 294 Euro schwankten. Etwa die Hälfte der Übernachtungen wurde in Hotelketten gebucht, die andere Hälfte bei unabhängigen Hotels und Gasthäusern. Am häufigsten wurde in Köln (43), Berlin (36) und München (24) übernachtet. Übrigens: Nach Artikel 9 der Verwaltungsvorschrift zum Bayerischen Reisekostengesetz sollen die Reisenden darauf achten, dass bei Übernachtungen in Städten bis 300.000 Einwohner 60 Euro und bei größeren Städten 90 Euro pro Übernachtung (ohne Frühstück) nicht überschritten werden.
Mietautos als Ergänzung
Mietautos wurden dann bestellt, wenn kein Dienstfahrzeug mehr verfügbar oder das Ziel mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht zu erreichen war oder wenn das Fahrzeug von mehreren Fahrtteilnehmern genutzt werden konnte. Insgesamt wurde 15 Mal ein Fahrzeug angemietet, in der Regel Fahrzeuge der Kompaktklasse. Für Fahrten mit mehreren Teilnehmern wurde einmal ein Kleinbus und für eine längere Fahrt einmal ein größeres Fahrzeug angefordert.
Planvoller Umgang bei Buchungen
Allgemein stellt FCM fest, gehen die Buchenden sehr planvoll an die Organisation ihrer Dienstreisen heran. So musste FCM von den 211 Flügen lediglich drei umbuchen. Das ist ein sehr guter Wert.
Rechtzeitig buchen spart Geld
Die Preise für die Bahnfahrkarten und Flüge liegen im Mittelfeld der zu erzielenden Preise. Dort sieht FCM allerdings noch "Luft nach oben". Reisende sollten möglichst rechtzeitig oder zum günstigsten Zeitpunkt ihre Tickets buchen. 21 Tage vor einem Flug könnten z.B. die sparsamsten Flugtickets gebucht werden.
Onlinebuchungen ausbaufähig
Ebenfalls verbesserungsfähig ist die Online-Quote bei den Bestellungen. Nur rund 20 Prozent bei den Flügen ist einfach zu gering. Noch zu häufig wird hier per Telefon bestellt, was zu zusätzlichen Gebühren von 13,50 Euro pro Ticket führt. Auch die Bestellung von Bahnfahrkarten erfolgt noch zu rund 42 Prozent als Papierfahrkarte oder als BahnTix, was ebenfalls zusätzliche Gebühren kostet. In allen Fällen wird dringend empfohlen, die Online-Bestellplattform der FüAk zu nutzen.

Ansprechpartner
Norbert Krieger
Leiter Sachgebiet A2, Reiseabrechnungen
Tel.: 0871 9522-395
E-Mail: poststelle@fueak.bayern.de