Bildung, Förderprogramme und IT-Sicherheit
Qualifikation der Anwärter an der FüAk

Projektarbeit der Anwaerter an der Fuehrungsakademie

20 Anwärter waren im März 2017 zur dreitägigen Qualifikation an der Führungsakademie in Landshut. Dabei erfuhren sie viel Neues aus den Bereichen Bildung, Förderprogramme und IT-Sicherheit sowie Öffentlichkeitsarbeit.

20 Anwärter auf eine Beamtenlaufbahn in der dritten Qualifikationsebene der bayerischen Landwirtschaftsverwaltung waren für ihre Ausbildung drei Tage an der Staatlichen Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (FüAk) in Landshut zu Gast. Dabei erhielten sie einen Einblick in die verschiedenen Abteilungen, Organisationsstrukturen und die Öffentlichkeitsarbeit der FüAk.
Bildung, Förderung und Verwaltung
Das Seminar war geprägt von aktiven Projektarbeiten. So lernten die Anwärter die einzelnen Bereiche zum Beispiel durch eigens geführte Interviews mit den Sachgebietsleitern kennen. Später durften sie dann die Aufgabengebiete in einer Präsentation ihren Ausbildungskollegen vorstellen. Das gesamte Spektrum der FüAk - von den Bildungsangeboten, Fördermaßnahmen bis hin zur Personalverwaltung und IT-Sicherheit - wurde so erkundet.
Verknüpfung von Praxis und Theorie
Viele der Anwärter aus ganz Bayern haben einen eigenen landwirtschaftlichen Betrieb zu Hause, das ist ein großer Vorteil für die angehenden Beamtinnen und Beamten. In ihrem späteren Einsatzbereich können sie Probleme aus der Praxis ansprechen und Schwierigkeiten im Dialog klären. „Die Anwärterzeit liefert uns sehr viel Input dafür“, berichtete Alexander Mack aus Ansbach, „wir arbeiten in den Ämtern mit, sind bei Außendiensten dabei und absolvieren wichtige Seminare.“
Großer Andrang zur Ausbildung
Der Andrang für diese Ausbildung ist groß, das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten wählt von den über 160 Bewerbern nur 20 Personen aus. „Unsere Führungsakademie freut sich sehr über so viele junge Menschen, die alle fest entschlossen sind, in diesem Dienstleistungsbereich Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen“, meinte Dr. Andrea Schwarzfischer, die den Anwärtern während des Seminars zur Seite stand.
Zweijährige Anwärterzeit
Die Anwärterzeit ist sehr anspruchsvoll, intensiv und vielseitig. Nach der Vereidigung auf die bayerische Verfassung zum Dienstantritt, folgt eine bis zu zwei Jahre dauernde Ausbildungsphase, je nach vorhandener Vorqualifikation. An deren Ende steht eine Qualifikationsprüfung, die für die jetzigen Anwärter im Frühjahr 2018 vorgesehen ist. Nach einer zweijährigen Probezeit an einer Dienststelle der Landwirtschaftsverwaltung in ganz Bayern werden die Beamten dann auf Lebenszeit ernannt.
Mittelbehörde mit Blick auf 47 Ämter
Die Präsidentin der FüAk, Ingeborg Bauer, stellte den Anwärtern die Struktur der Staatlichen Führungsakademie vor. Als Mittelbehörde stehe die FüAk zwischen dem Landwirtschaftsministerium und den 47 Ämtern, die auf ganz Bayern verteilt sind. „Wir übernehmen Verantwortung, vermitteln Kompetenz und geben Unterstützung“, fasste Ingeborg Bauer die Aufgaben ihrer Behörde zusammen.