Aktuelles aus der Führungsakademie - Jahresbilanz 2018
Zusammenhalt stärken – leistungsstark bleiben!

Porträt FüAk-Präsidentin Ingeborg Bauer vor einem Rollup der FüAk mit Blick auf die Martinskirche in Landshut.

Unsere Hauszeitschrift FüAktiv erscheint halbjährlich gedruckt und in komprimierter Form online. Zur Jahresbilanz 2018 nutzt die Staatliche Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (FüAk) dieses Mal das Medium Videobotschaft.

Das Motto 2018 war ursprünglich der Behördenverlagerung geschuldet: Außenstellen und dislozierte Einheiten stellen uns vor die Herausforderung, die Zusammengehörigkeit nicht aus den Augen zu verlieren. Es passt aber für alle Bereiche, wo Menschen, Teams oder Verwaltungseinheiten zusammenwirken.
In einer auf individuelle Interessen und Spezialisierung ausgelegten Arbeitswelt ist unser Motto in hohem Maße zeitgemäß. Es stellt nicht nur auf das Arbeitsergebnis ab, sondern vor allem auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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Jahresbilanz der FüAk 2018: Zusammenhalt stärken – leistungsstark bleiben!

Interne Aufgaben in neuer Abteilung gebündelt

Die neue Abteilung Z bündelt seit 1. Februar 2018 interne Aufgaben, koordiniert die Außenstellen, die im Zuge der Heimatstrategie der Bayerischen Staatsregierung an der Staatlichen Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten entstanden sind und betreut den Bereich eGovernment.
Zuwachs durch AFR ab Januar 2019
Teile der Abteilung Förderwesen und Fachrecht (AFR) der Landesanstalt für Landwirtschaft gehören als neue Abteilung Kompetenzzentrum Förderprogramme mit Sitz in Marktredwitz und München seit dem 1. Januar 2019 zur Führungsakademie. Mit nunmehr fünf Außenstellen in Regen, Münchberg, Kitzingen, München und Marktredwitz leistet die FüAk einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung des ländlichen Raumes: Allein an den Außenstellen der FüAk werden künftig circa 115 unserer Mitarbeiter tätig sein. Der Verlagerungsprozess wurde von der AFR und von der FüAk abteilungsübergreifend in einem Projekt begleitet.
Verlagerung bedingt Personalfluktuation
Die laufenden Verlagerungsprozesse sowie die Einführung der eAkte und der Ausbau der Zentralen Vergabestelle machten 2018 viele Stellenbesetzungen notwendig: 31 Personalzugänge und 21 Personalabgänge waren zu organisieren.
Mit der Eingliederung der Beschäftigten der AFR ergibt sich ab 2019 an der Führungsakademie eine Personalmehrung um rund 30 Prozent. Um das Sachgebiet Personalangelegenheiten für diesen Mehraufwand zu rüsten, ist die zentrale Verfahrensanweisung (VA) "Einführung von Mitarbeitern" an die neuen Bedürfnisse und Anforderungen angepasst worden. Diese VA gilt nunmehr für Neueinstellungen wie auch für Umsetzungen.Auch werden künftig Vorstellungsgespräche an den Außenstellen aus Gründen der Wirtschaftlichkeit verstärkt mittels Videokonferenz stattfinden.
Interne Dienstleistungen gebündelt
Seminarorganisation, Sekretariat, Geschäftszimmer, Registratur und Beschaffungsstelle und Zentrale Aufgaben sind seit Februar 2018 als eine Organisationseinheit im Sachgebiet Dienstleistungen gebündelt. Erstmals leitet eine Doppelspitze ein Sachgebiet an der FüAk: Stephanie Heckl und Siegfried Ramsauer teilen sich die Aufgaben.
Bayernkarte mit den 47 Ämtern: der Großteil der Ämter ist bereits vollständig in der eAkte.

Stand Rollout eAkte

Bild in Originalgröße

Team eAkte weiter verstärkt
Bei der FüAk liegen seit Oktober 2018 offiziell die Einführungs-, Schulungs- und Supportkompetenz für die eAkte im Ressort. Neue Zuständigkeiten im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und ein überarbeitetes Einführungskonzept unterstützen die Einführung an den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (ÄELF): Die Schriftgutverwaltung ist Aufgabe der Behördenleitung und der Führungskräfte. Daher läuft der Schulungs- und Einführungsprozess nunmehr über die Amtsverwaltung, die Behörden- und Abteilungsleitung hin zu den Sachgebieten an den ÄELF. Wir koordinieren auch die Einführung an den Landesanstalten und den Ämtern für ländliche Entwicklung. Dabei unterstützt uns Personal auf Abordnungsbasis.
Natürlich steigt auch der Supportbedarf, je mehr Beschäftigte in der eAkte arbeiten. Deshalb werden der Support und die Schulung der Admin-Verantwortlichen vor Ort, aber auch der Aufbau eines Controllings im kommenden Jahr weiter verstärkt und ausgebaut. Damit soll das Ziel des StMELF bestmöglichst unterstützt werden, die Einführung der eAkte bis Ende 2019 im Ressort abzuschließen.

Ansprechpartner
Bernhard Lautenschlager
Tel.: 0871 9522-4351
E-Mail: poststelle@fueak.bayern.de

Digitalisierung aktiv gestaltet

Mehrere Migrationsprojekte gleichzeitig
Im Sachgebiet EDV-Betreuung, IT-Sicherheit prägten vier größere Migrationen das Jahr 2018. Sie betrafen Telefonie, Netzwerk und Software. Die Migration der E-Mail Postfächer von Microsoft Exchange 2010 auf Exchange 2016 brachte für jeden Benutzer zehnmal mehr Postfachspeicher.
Das Betriebssystem Windows 7 wird von Microsoft nur noch bis Januar 2020 unterstützt. Bis zu diesem Termin sind alle PC und Notebooks mit Windows 10 auszustatten. Im Vorfeld waren hierfür umfangreiche Vorarbeiten notwendig, z. B. die Überprüfung der eingesetzten Anwendungen
auf ihre Kompatibilität zu Windows 10 und die Erstellung einer neuen Verzeichnisstruktur im Active Directory mit Übernahme aller Sicherheits-berechtigungen. Auf circa 300 PC wurde im Rahmen von Pilotvorhaben das neue Betriebssystem bereits installiert. Die Migration der verbleibenden 5.000 Geräte startet im Januar 2019.
Die Migrationsprojekte Netzwerkinfrastruktur und Umstellung auf IP-Telefonie stehen miteinander in Verbindung: Die Aktualisierung der Netzwerkinfrastruktur ist Voraussetzung für eine moderne IP-Telefonie und ermöglicht erst Videoeinsatz, Instant-Messaging sowie Telefonwahl aus der PC-Anwendung heraus. Wir arbeiten daran zusammen mit mehreren externen Firmen sowie dem Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und Dienstleistern des Freistaats Bayern.

EDV-Service in Zahlen

  • Ersatzbeschaffungen
    • 30 PC
    • 270 Notebooks
    • 420 Monitore
    • 30 Tablets
    • 6 Schulanlagen
  • Abwicklung von circa 120 Reparatur- und Garantiefällen
Änderungsmanagement für das MAP
7.000 Mitarbeiter nutzen das Mitarbeiterportal (MAP), davon 3.600 Beschäftigte täglich. Damit Änderungswünsche am System bestmöglich umgesetzt werden können, arbeitet das Sachgebiet Web-Dienste mit einem Änderungsmanagement nach V-Modell XT Bayern. Seit Mai 2018 werden alle Änderungswünsche der Nutzerinnen und Nutzer dokumentiert und bewertet. Für das weitere Vorgehen gibt es ein festgelegtes und transparentes Verfahren:
Mit dem Klick auf den Hilfebutton (rotes Fragezeichen) auf der MAP-Startseite gelangt der Nutzer zügig zur Rubrik Änderungsmanagement. Er kann sich in einer Statusliste einen Überblick über beantragte, bewertete, genehmigte und bereits durchgeführte Änderungen verschaffen oder selbst einen Antrag stellen. Von Mai 2018 bis Dezember 2018 sind 18 Änderungsanträge bearbeitet worden. Damit stimmen wir das MAP weiterhin kontinuierlich und bestmöglich auf die Anforderungen der Anwender ab.
Print- und Onlinemedien Hand in Hand
Das Sachgebiet Öffentlichkeitsarbeit ent­wickelte 2018 für die Fachzentren Rinderhaltung an den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (ÄELF) einspaltige Informationsflyer. Sie geben lediglich einen Überblick über Veranstaltungen und verweisen auf die Homepage, wo ausführliche Informationen zu finden sind. Dieser Kommunikationsmix erlaubt eine traditionelle Ansprache der Beratungsklienten und nutzt gleichzeitig die Vorteile moderner Medien. Zeitaufwand und Kosten reduzieren sich dadurch enorm.
Ein erstmals für das AELF in Roth eingerichteter Newsletter unterstützt die Kollegen vom Fachzentrum Rinderhaltung bei der Kommunikation mit den Landwirten: Die Information steht auf der Homepage und wird per E-Mail mit Link den Interessenten zugestellt. Adressverwaltung mit An- und Abmeldefunktion funktioniert automatisch und erleichtert die Pflege der Adressbestände.

Newsletter Rinderhaltung AELF Roth Externer Link

Mediengestaltung für die ÄELF

  • Faltblätter druckfertig
    • 118 Ernährung
    • 25 Landwirtschaft inklusive Gewässerschutz
    • 35 Diversifizierung
    • 22 Einsemestriger Studiengang Hauswirtschaft
    • 6 Dreisemestriger Studiengang Landwirtschaft
  • 18 Plakate neu gestaltet
  • Plakate geplottet
    • 696 Landwirtschaft, Forsten
    • 153 Ernährung
  • Sonstiges
    • 2 Abbinder für E-Mail
    • 7 Beachflags und Banner
    • 2 Biertischhussen
    • 6 Handzettel
    • 1 Jahreskalender
    • 48 Roll Up
    • 1 Samenpäckchen
    • 2 Tresen-Ummantelungen
RESI in iBALIS integriert
Ende 2018 konnte das Sachgebiet Anwendungsentwicklung das Registrierprogramm RESI als modernisierte Version in iBALIS integrieren. Alle in Papierform am Amt eingereichten, förderrelevanten Anträge und Dokumente sind ab Mitte Februar 2019 ausschließlich in iBALIS unter dem Modul "Registrierung" (RESI neu) zu erfassen. Die neue Anwendung ist nicht nur technisch moderner, sondern auch sicherer. Hauptnutzer sind Sachbearbeiter für InVeKoS und Mitarbeiter der Poststellen. Sie können ab 2019 nicht mehr in die Altdaten bis einschließlich 2018 eingreifen. Nötige Anpassungen, z. B. nach Gerichtsentscheiden, sind nur noch über das Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, möglich. Das Modul bietet jedoch eine Ansicht der Altdaten und eine Listenfunktion für Daten ab 2019.
Mit der Integration von RESI in iBALIS ist ein weiterer Schritt in Richtung Konsolidierung und Vereinheitlichung der IT-Landschaft im Geschäftsbereich getan. Anwender profitieren von einem gemeinsamen Login und der modernen Web-Oberfläche mit gewohnter Nutzerführung.

Ansprechpartner
Dr. Horst Neuhauser
Tel.: 0871 9522-4304
E-Mail: poststelle@fueak.bayern.de

Neuer Zuschnitt für die Abteilung A

Zu den Sachgebieten Personalangelegenheiten der Ämter, Haushalt, Unterstützung und Controlling sowie Justiziariat, Rechtsangelegenheiten der Ämter ist das Sachgebiet Datenbanken, Herkunftssicherungs- und Informationssystem für Tiere (HIT), Zentrale InVeKoS­­-Datenbank (ZID) neu hinzugekommen.
915 Periodische Beurteilungen überprüft
Das Sachgebiet Personalangelegenheiten der Ämter führte 2018 für die Laufbahnen A7 bis A12 die Vorprüfungen und stichprobenweise Nachprüfungen der periodischen Beurteilungen durch. Über die Ergebnisse der Koordinierungsbesprechungen waren die Behördenleitungen zu informieren und die Ergebnisse in Viva zu übertragen. In 15 Fällen gab es Einwendungen bzw. Widersprüche von Beschäftigten, in drei Fällen von Vorgesetzten.
Stellungnahmen für ORH
Verwaltungsintern nahm das Sachgebiet Personal Stellung zum Einsatz von Saisonarbeitskräften für den Fördervollzug in der landwirtschafts-verwaltung. Für die Prüfung der staatlichen Beratung in der Tierhaltung und der Landwirtschaftsschulen waren ebenfalls Daten und Stellungnahmen nötig.
Kuchengrafik zu ausgewählten Haushaltspositionen 2018Zoombild vorhanden

Ausgewählte Haushaltspositionen 2018

Pilotbetrieb zur Reisemittelbestellung
Seit Januar 2018 ist die FüAk dem Pilotbetrieb zur Reisemittelbestellung über BayRMS angeschlossen, den das Landesamt für Finanzen als Reiseservice Bayern in Vohenstrauß eingerichtet hat. Eine anonyme Umfrage im Mitarbeiterportal ergab, dass die Beschäftigten der FüAk mit diesem Dienst gute bis sehr gute Erfahrungen gesammelt haben. Wir haben daher im Juni 2018 dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten aus Effizienz- und Kostengründen empfohlen, möglichst bald alle im Geschäftsbereich benötigten Reisedienstleistungen über diesen neuen Service zu beschaffen. Ein offizieller Umstieg wäre ab Januar 2020 möglich, wenn die Beschaffung von Reisemitteln über die Firma DER ausläuft.
Team-Tage eine lohnende Investition
Das Sachgebiet Haushalt traf sich im Mai zu einer zweittägigen Teamtagung, um die Zusammenarbeit und den Informationsaustausch zu optimieren sowie die Arbeitsverteilung besser zu organisieren. Konkrete Maßnahmen zum Wissenstransfer und internen Austausch wurden festgelegt, Arbeitsanweisungen und Vertretungsregelungen sowie Verbesserungen für Prozesse erarbeitet. Die Ergebnisse sind zum Großteil bereits umgesetzt.
Datenschutzgrundverordnung bindet viel Kapazität
Seit 25. Mai 2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung der Europäischen Union, die umfangreiche Verfahrensänderungen und Verunsicherung mit sich brachte. Das Sachgebiet Justiziariat, Rechtsangelegenheiten der Ämter unterstützte das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten tatkräftig: Wir wirkten an sechs Seminaren zum neuen Datenschutzrecht mit, nahmen an vier Workshops zur Ermittlung des Anpassungsbedarfs teil und beantworteten zahlreiche Einzelfragen. Die Auswirkungen der Datenschutzgrundverordnung werden uns auch im neuen Jahr begleiten.

Ansprechpartner
Wolfgang Angermüller
Tel.: 0871 9522-4375
E-Mail: poststelle@fueak.bayern.de

Aus- und Fortbildung hat Hochkonjunktur

"Nur wer sein Wissen mehrt, kann seine Leistung steigern", dachten sich im Jahre 2018 viele Kolleginnen und Kollegen. So ist am Ende des Jahres ein neuer Rekord zu vermelden: 15.360 Teilnehmertage (TNT).
Balkengrafik zur Entwicklung der Teilnehmertage je Kompetenzbereich. Die Ausbildung beansprucht mit 6.137 die meisten TeilnehmertageZoombild vorhanden

Entwicklung der Teilnehmertage

Rekordzahlen bei Teilnehmertagen
Mit über 6.000 TNT lag die Ausbildung an der Spitze der Kompetenzbereiche, gefolgt von den Bereichen Förderung mit ca. 1.900 sowie Pflanzen-, Wein- und Gartenbau mit ca. 1.300 TNT.
Die Ausbildungszahlen in der Landwirtschaftsverwaltung stiegen innerhalb weniger Jahre um mehr als das Vierfache. Dies erfordert natürlich wesentlich mehr Personalbedarf und Haushaltsmittel.
Datenschutz, Tierwohl und Bauvorhaben
In der fachlichen Fortbildung standen neben der Förderung das neue Datenschutzrecht, Tierwohl in der Tierhaltung, Biodiversität, Stellungnahmen zu Bauvorhaben, die Umsetzung der Düngeverordnung, der Sachkundenachweis Pflanzenschutz und Themen zu Haushaltsleistungen und Diversifizierung, Gemeinschaftsverpflegung und Ernährungsbildung im Vordergrund. Damit die Lehrerinnen und Lehrer modernen, aktuellen Unterricht bieten können, fanden 24 fachliche und pädagogisch-didaktische Seminare statt. Die Fachdozenten organisierten und leiteten eine Vielzahl von Fachschafts- und Fachbeiratssitzungen sowie fachliche Besprechungen auf regionaler Ebene.
Personalentwicklung gefragt
Im außerfachlichen Bereich lag der Schwerpunkt auf den Personalentwicklungsprogrammen. Erneut gestiegen ist die Nachfrage nach Teamentwicklung, Konfliktklärung, Coaching und Moderation. Alle geplanten wichtigen Fortbildungen fanden statt. Zusätzliche Fortbildungswünsche und Anfragen nach Organisations- und Personalentwicklungsmaßnahmen konnten im zweiten Halbjahr wegen Personalabgängen nur noch sehr eingeschränkt angenommen werden.
Kolleginnen und Kollegen in Ausbildung
Einstellungsjahrgang201620172018
Landwirtschaft   
4. QE252832
Aufsteiger in 4. QE8822 [sup]1)[/sup]
Fachlehreranwärter6810
3. QE202030
Aufsteiger in 3. QE1314 
2. QE141921
Forst   
4. QE242721
3. QE606073
Ländliche Entwicklung   
4. QE112017
3. QE131412
[sup]1)[/sup] davon 11 nur Pädagogik und 6 ohne Pädagogik   
Digitale Arbeitswelt
Die Verwendung digitaler Medien in allen Arbeitsbereichen unserer Verwaltungen ist mittlerweile Alltag. Ihr gezielter und wirkungsvoller Einsatz in den fachlichen und außerfachlichen Tätigkeiten unserer Kunden war im Jahr 2018 ein Thema in fast allen Fortbildungsveranstaltungen. Fragen wie "Welche digitalen Medien sind für welche Fortbildungsthemen pädagogisch sinnvoll?" oder "Wie kann die Abteilung Bildung dazu beitragen, die digitale Kompetenz zu fördern?" beschäftigen uns auch in Zukunft intensiv. Im Laufe des Jahres fanden bereits viele Ideen Eingang in die Seminare. Die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten schätzen die Medienkompetenz der Dozentinnen und Dozenten und fragen sie nach. Wir unterstützten viele Fachschulen bei der Erstellung eines Medienkonzeptes, das viele Schulaufwandsträger als Grundlage zur Ausstattung mit modernen Medien erwarten.
Lehrerportal: Bild- und Methodenquelle
Stetig steigender Nachfrage und Beliebtheit erfreut sich das Lehrerportal. Interesse besteht vor allem an gut ausgearbeiteten und aktuellen Arbeitsblättern sowie urheberrechtlich freigegebenen Bildern. Auch die methodischen Hinweise in den Unterrichtseinheiten werden sehr geschätzt, weil sie mehr Abwechslung in den Unterricht bringen. Im Oktober 2018 riefen 1.000 unterschiedliche Benutzer ca. 24.000 Seiten auf, so viel wie noch nie in einem Monat.
Entwicklung von Angebot und Nachfrage im Bildungsportal [i](kumulierte Zahlen seit Einführung 2016)[/i]
  registrierte KundenBuchungen eines KursangebotesVeranstaltungsangebot ÄELF insgesamt
Ernährung201723 63835 7565 450
 201833 18655 6768 503
Bildungsprogramm
Landwirt (BiLa)
20174 44620 653686
 20186 50435 8711 186
Diversifizierung20176 4048 288490
 20188 59412 179635
Gemeinschaftsverpflegung20174 5724 940216
 20188 69812 709545
Insgesamt201739 06069 6376 842
 201856 982116 43510 869
Neues System für die Seminarorganisation
Ein markantes Projekt in der Abteilung Bildung war die Umstellung auf eine neue Software zur Seminar­organisation. Semiro statt POSY unterstützt künftig die Dozentinnen und Dozenten bei der Planung des Bildungsprogramms sowie der Vor- und Nachbereitung der Seminare. Dasselbe System kommt auch im Bildungsportal zum Einsatz und wird von den Bildungsinteressierten v. a. aus dem ländlichen Raum sehr gut angenommen. Es erleichtert den Ämtern die Organisation und Verwaltung ihrer Bildungsmaßnahmen, Themen und Zahlen siehe Tabelle.

Ansprechpartner
Josef Wein
Tel.: 0871 9522-4352
E-Mail: poststelle@fueak.bayern.de

Verlagerung nach Regen läuft gut

Aktuell sind 21 Personen an unserer Außenstelle in Regen tätig. Eine neue Mitarbeiterin und ein neuer Mitarbeiter nehmen bis Mitte 2019 ihren Dienst in Regen auf. Im Sommer werden zwei Anwärter, die dann das Studium zum gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst absolviert haben werden, das Team an der Außenstelle verstärken. Nach nicht einmal vier Jahren sind bereits 25 der zu verlagernden 30 Beschäftigten in Regen angekommen.
Unterstützung der ÄELF bleibt Schwerpunkt
Die Beantwortung von rund 1 600 Anfragen der Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (ÄELF) bindet erneut mit fast 60 Prozent die meisten Kapazitäten im Sachgebiet Flächen- und tierbezogene Förderprogramme. Ein bedeutsames Beratungsinstrument ist inzwischen auch das Mitarbeiterportal: Viele stets aktuelle Hinweise unterstützen die Sachbearbeitung und interne Qualitätssicherung bei den Abrechnungen der Agrarumweltmaßnahmen.
Die gestiegene Zahl von Prüffällen der Bescheinigenden Stelle beanspruchte 200 Stunden mehr als im Vorjahr. Auch die im EU-Haushaltsjahr 2017/2018 insgesamt 25 durchgeführten Fachaufsichtsprüfungen hatten das Ziel, die ÄELF zu unterstützen. Hinzu kamen regelmäßige Schreiben mit Prüffungsfeststellungen, die Referententätigkeit bei den Seminaren zu Zahlungsansprüchen sowie die Arbeitsbesprechung mit den Führungskräften der 47 Abteilungs- und Sachgebietsleitungen der Abteilung Förderung an den ÄELF. Erneut unterstützten wir auch das Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) bei der Aktualisierung der Lose-Blatt-Sammlung, Teil B "Direktzahlungsprogramme 1. Säule 2015" und beim Rückforderungs­management der Zahlstelle.
Mit Videokonferenzen effizient arbeiten
Um mit den Kolleginnen und Kollegen häufiger in Kontakt zu treten ohne weite Fahrtwege auf sich zu nehmen, wurden 2018 die sechs Abteilungen Prüfdienst an den ÄELF und die Leitstelle Prüfdienst der FüAk nach einem Testlauf mit kleinen Videokonferenzanlagen ausgestattet. Tatsächlich nutzen die Prüfdienste die Anlagen sehr unterschiedlich intensiv. Hauptsächlich kommuniziert die Prüfdienstleitung mit einem oder nur einer kleinen Gruppe von Mitarbeitern, weil die Lizenz je Standort nur auf einem Rechner installiert war. Die Leitstelle Prüfdienst dagegen klärte wöchentlich in einer Videokonferenz mit Kollegen am StMELF aktuelle Fragen. Fachbezogene Besprechungen im Sachgebiet, aber auch das Zweiertelefonat wurden weitestgehend über die Videokonferenz abgehalten. Wird der Monitor freigegeben, besteht zudem die Möglichkeit gemeinsam an Dokumenten zu arbeiten. Auch die Besprechungen der Sachgebietsleiter in der Abteilung F erfolgten weitgehend per Videokonferenz. Für die Beteiligten bedeutet dies einen deutlichen Zeitgewinn und für die FüAk Kostenersparnis. Spontane Besprechungen waren trotz weiter Entfernung nach kurzer Abstimmung jederzeit möglich.
EIP-Agri mit Anlaufschwierigkeiten
Zweck der Förderung von Europäischen Innovationspartnerschaften EIP-Agri ist es, Landwirtschaft, Forschung, Beratung und Unternehmen des Agrar- und Nahrungsmittelsektors stärker zu verknüpfen. Das soll Innovationen in der bayerischen Landwirtschaft sowie Lösungen bei umwelt- und klimarelevanten Problemstellungen anstoßen. Antragsendtermin für den ersten Aufruf war der 31. Juli 2018 mit Fördermittel von 3,5 Mio. Euro. Insgesamt gingen acht Förderanträge beim Sachgebiet LEADER, sonstige Fördermaßnahmen ein. Sie wurden nach Vorprüfung zunächst einem Expertengremium zur Auswahl vorgelegt. Das StMELF befand alle Projekte für förderfähig. Aufgrund der strengen Fördervoraussetzungen und der hohen Anforderungen an die Antragsteller wurden zwei Anträge zurückgezogen und ein Antrag abgelehnt. Der erste Bewilligungsbescheid zu einem Vorhaben “Soziale Landwirtschaft“ konnte am 27. November 2018 versandt werden.
"Keine Anmerkungen" bei EU-Prüfung
Im November prüften zwei Auditoren der EU-Kommission die Abwicklung des Milchmengenreduzierungsprogramms (MRP) in Bayern, das mit Mitteln der EU finanziert wird. Wir bereiteten die Ergebnisse der verschiedenen Prüfstellen auf und legten Beispielsfälle vor. 18 Fälle verteilt über Bayern waren ausgewählt, zehn davon wurden in der Prüfwoche geprüft. Die Delegation besuchte vier Betriebe im Dienstgebiet des AELF Kempten und beleuchtete die Durchführung sowie die Wirksamkeit der Vor-Ort-Kontrollen. Sehr interessiert waren sie daran, was die Betriebe zur Teilnahme am MRP bewogen hat. Mit „Keine Anmerkungen“ – im Prüferjargon eine sehr gute Note – endete die Prüfung.
Unterstützung der Ämter beim Fördervollzug 2018 durch die Sachgebiete der Abteilung F
HandlungsfelderF2 LEADER, sonstige FördermaßnahmenF3 Flächen -und
tierbezogene
Förderprogramme
F4 Einzelbetriebliche InvestitionsförderungF5 Leitstelle
Prüfdienst
Besprechung/
Jour fixe
33146
Auswertungen96510
Schulungen1239
Fachaufsichtsprüfungen921432
Beratung E-Mail/Telefon1.2001.7501.650348

Ansprechpartner
Berthold Krottenthaler
Tel.: 09921 971540-20
E-Mail: poststelle@fueak.bayern.de

Die Zentrale Vergabestelle (ZVSt) bereitete 2018 einige Rahmenverträge für den Geschäftsbereich vor (siehe Übersicht). Eine besondere Ausschreibung war das Catering für den Seminarbetrieb der FüAk. Außerdem brauchten die Ämter für ländliche Entwicklung Messkraftwagen. Für die Bekämpfung von Forstschädlingen in Unter- und Mittelfranken haben wir sowohl das Überfliegen der betroffenen Gebiete per Hubschrauber bzw. Kleinflugzeug, als auch das für den Einsatz geeignete Pflanzenschutzmittel europaweit ausgeschrieben. Für die Landesanstalt für Landwirtschaft ist eine Finanzsoftware zu beschaffen.
Im Dezember 2018 wurden die Auftragsbekanntmachungen für die Projekte "Gebäudeunterhalts-/Glasreinigung für das TFZ Straubing", "Prüfung ortsfester elektrischer Betriebsmittel" sowie "Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebs­mittel" auf den Weg gebracht. Die Markterkundung hat ergeben, dass es für die Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel auch Werkstätten für behinderte Menschen bzw. Unternehmen gibt, deren Hauptzweck es ist, Menschen mit Behinderungen oder benachteiligte Personen sozial und beruflich zu integrieren.
Darum haben wir diese Ausschreibung so gestaltet, dass der Auftrag diesem Anbieterkreis vorbehalten bleibt. Das entspricht dem Beschluss des Bayerischen Landtags, den Anteil an sogenannten Integrationsunternehmen bei der Auftragsvergabe zu erhöhen.

Rahmenverträge in Vorbereitung

  • GNSS-Vermessungsgeräte für die ÄLE
  • Persönliche Schutzausrüstung
  • Büromöbel
  • Büroverbrauchsmaterial
  • Multifunktionspapier
  • Toner
  • Hygieneartikel
  • Forstmarkierfarben
  • Druck-Lagerung-Versand von Werbemitteln
  • Gebäudeunterhalts-/Glasreinigung für die ÄLE Oberfranken und Oberbayern sowie der LfL in Freising und Grub
Im Rahmen einer Verhandlungsvergabe forderten wir fünf Firmen auf, ein Angebot für Dienst-Pkw für den Forst einzureichen. Zum 1. November 2018 hat die ZVSt auch die Bearbeitung der Rahmenverträge übernommen, die vereinzelt noch in Landshut betreut wurden.
Die Grundsteinlegung für das Grüne Zentrum Münchberg am 24. Oktober 2018 bringt auch die ZVSt dem Ziel einer dauerhaften Unterbringung in modernen und zeitgemäßen Räumen näher.

Ansprechpartner
Karl Fischer
Tel.: 0871 9522-4811
E-Mail: poststelle@fueak.bayern.de

4. Landshuter Führungsgespräch mit eigenen Dozenten

34 Behördenleiterinnen und Behördenleiter aus Landshut sowie Leiterinnen und Leiter der Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (ÄELF) aus ganz Bayern haben am 30. Oktober 2018 am 4. Landshuter Führungsgespräch an der Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (FüAk) in Landshut teilgenommen.

Führen auf Augenhöhe und Geschichten erzählen

Gesundheitstag über Achtsamkeit am Arbeitsplatz

Beim Gesundheitstag der Staatlichen Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (FüAk) im November 2018 lernten rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wie man Achtsamkeit in den Berufsalltag integrieren kann.

Achtsamkeit am Arbeitsplatz

Aus dem aktiven Dienst ausgeschieden sind...

Porträt Norbert Krieger
...Norbert Krieger
Der studierte Bauingenieur Norbert Krieger kam 2005 vom Landesamt für Wasserwirtschaft München an die FüAk, zunächst in das Sachgebiet Personal. Kurze Zeit später wechselte er als Sachgebietsleiter in das Sachgebiet Controlling und übernahm 2010 auch den Aufgabenbereich Haushalt. Besonders verdient machte sich Norbert Krieger bei der Einführung der Kosten- und Leistungsrechnung (KLR) – zunächst an der FüAk und später Zug um Zug an den Ämtern.
Die von vielen nicht sehr geliebte und an den Ämtern wieder abgeschaffte KLR wird inzwischen von so mancher Kollegin, manchem Kollegen vermisst, lieferte sie doch bisweilen sehr hilfreiche Daten. Auch für das Management der Liegenschaften der Ämter und der FüAk war der Bauingenieur Hauptansprechpartner. Zuletzt beschäftigte er sich intensiv mit dem Thema "Büro 2030". Wir danken Norbert Krieger für sein Engagement an der Führungsakademie und wünschen ihm für seinen Ruhestand alles Gute!
Porträt Doris Meiler
...Doris Meiler
Am 31. Oktober 2018 hat Doris Meiler die FüAk verlassen und ist in die Freistellungsphase der Altersteilzeit eingetreten. Sie war seit Juli 2005 an der FüAk und kam mit der Abteilung Landwirtschaft von der Regierung von Niederbayern. Ihr Wissen und ihre große Erfahrung brachte sie seitdem in das Sachgebiet Förderrechtsangelegenheiten ein. Mit Freude und Eifer löste sie auch die kompliziertesten Förderfälle.
Aufgrund ihres kompetenten und kommunikativen Auftretens war sie bei den Kolleginnen und Kollegen an der FüAk und auch bei den ÄELF sehr bekannt und sehr geschätzt. Großes Ansehen hat sie sich auch bei den Verwaltungsgerichten in Bayern erworben. Doris Meiler war seit 28. Oktober 2009 auch Gleichstellungsbeauftragte an der FüAk und setzte sich stets für die Belange der betroffenen Kolleginnen und Kollegen ein. Für das große Engagement bedanken wir uns und wünschen für den Ruhestand alles Gute, vor allem Glück und Gesundheit!

Wir trauern um...

Porträt Monika Maier
...unsere Kollegin Monika Maier
Im Alter von nur 51 Jahren ist Monika Maier am 19. September 2018 nach schwerer Krankheit verstorben. Fast 30 Jahre war sie an der FüAk. Immer freundlich und hilfsbereit organisierte sie seit 2011 reibungslos und zuverlässig die Fachzeitschrift "Schule und Beratung". Ihre zupackende Art und ihr strahlendes Lachen fehlen uns sehr.
Porträt Ulla Kahl
...unsere Kollegin Ulrike Kahl
Am 22. Januar 2019 ist Ulrike Kahl nach schwerer Krankheit verstorben. Sie wurde nur 52 Jahre alt.Seit 2005 war sie an der FüAk, zuletzt im Geschäftszimmer. Mit Freundlichkeit und Einsatz leistete sie einen wichtigen Beitrag, damit eine so komplexe Behörde wie die Führungsakademie jeden Tag funktioniert. Ulrike Kahl engagierte sich auch als Vertrauensperson für Menschen mit Behinderung und war seit 2016 im Bezirkspersonalrat aktiv. Wir werden unsere guten Erinnerungen an sie bewahren.

Aus der Arbeit des Örtlichen Personalrates (ÖPR)

2018 war von der Verlagerung der Abteilung Förderwesen und Fachrecht (AfR) der Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) an die FüAk geprägt. Vertreter des Personalrats der FüAk und der LfL trafen sich mehrmals, um dies aus Sicht der Personalräte zu begleiten. Wir nahmen an den Personalversammlungen der AfR in Marktredwitz und München teil, um uns vorzustellen und Vorbehalten entgegen zu wirken.
Um den Beschäftigten den Übergang zur FüAk zu erleichtern, haben wir u. a. Regelungen zum Clearingtag bzw. zum Überstundenabbau angestoßen. Viele Bedenken konnten wir schon im Vorfeld gemeinsam mit der Leitung der FüAk entkräften und Lösungen finden. Die Behörden- und Aufgabenverlagerung der FüAk erhöhte die Zahl an Vorstellungsgesprächen, an denen wir teilnahmen. Im Gremium diskutierten wir über Personalmaßnahmen wie Einstellungen, Versetzungen, Erhöhung der Arbeitszeit, Beförderungen bzw. Höhergruppierungen und stimmten darüber ab. In den Monatsgesprächen mit Präsidentin Bauer tauschten wir uns über aktuelle Themen und anstehende Veränderungen aus.
[i]Carmen Geißler, Vorsitzende des ÖPR[/i]

Aus der Arbeit der Bezirksvertrauensperson (BVP)

Das neue Sozialgesetzbuch SGB IX trat am 1. Januar 2018 in Kraft und führte zu einer Umstellung der Paragrafen: Das Schwerbehindertenrecht befindet sich jetzt in Teil 3. Auch wurden die Teilhaberichtlinien in den „Bayerischen Inklusionsrichtlinien“ überarbeitet. Ein Entwurf liegt vor. Nun liegt es an unseren Vorgesetzten, diese auch umzusetzen, denn Menschen mit Behinderung stehen unter besonderem Schutz. An den ÄELF fanden vom 1. Oktober bis 30. November die Wahlen der örtlichen Schwerbehindertenvertretung statt, die ich organisierte. Einige Kollegen und Kolleginnen konnte ich motivieren, sich zur Wahl für diese verantwortungsvolle Aufgabe zu stellen. Für die 47 ÄELF haben wir jetzt 23 örtliche Schwerbehindertenvertretungen. Für die übrigen Ämter bin ich Ansprechpartnerin.
[i]Evi Zellhuber, BVP für Menschen mit Behinderung[/i]

Aus der Arbeit des Bezirkspersonalrates (BPR)

Die Beteiligungsverfahren für den BPR waren 2018 wieder leicht steigend. Erfreu­licherweise konnten wir bei den über 1.100 Verfahren überwiegend zustimmen und bei den wenigen strittigen Personalmaßnahmen einvernehmliche Lösungen finden.
Teilnahme bei Vorstellungsgesprächen
Nach den rechtlichen Grundlagen aus dem Personalvertretungsgesetz sind dem Personalrat alle Bewerbungsunterlagen bei Einstellungen zur Verfügung zu stellen. Eine Verpflichtung zur Teilnahme an den Vorstellungsgesprächen besteht allerdings nicht. Eine Teilnahme des Personalrates ist aber für beide Seiten effektiver, weil unnötige Kopiervorgänge bzw. doppeltes Sichten von Bewerbungsunterlagen entfällt. Auch der persönliche Kontakt der Personalvertretung mit den Bewerbern ist für die Entscheidungsfindung hilfreich. Für viele Projektkräfte (Ernährung, Wasserberater, Düngeberater usw.) finden die Vorstellungsgespräche inzwischen zentral an der FüAk statt, was den zeitlichen Aufwand für den BPR immens erhöht. Wir halten dies aber für eine sehr wichtige Aufgabe und haben an allen Vorstellungsgesprächen teilgenommen.
Beurteilungsrunde 2018
2018 fanden in unserer Verwaltung die Beurteilungen bis A 12 statt. Bereits zu Jahresbeginn waren die Hinweise über die recht­lichen Grundlagen ein Arbeitsschwerpunkt. Nach den Eröffnungen im Mai und Juni war der Informationsbedarf am größten.

Unsere Erfahrungen dabei

  • durch die verwaltungsinterne Anwendung des EDV-Programmes DiBe sind im Gegensatz zu früheren Beurteilungsrunden formale Fehler nahezu ausgeschlossen und
  • der Spielraum des Beurteilers ist sowohl vom Gesetzgeber als auch von den Gerichten sehr weit gesteckt.
Für die Beschäftigten ist es wichtig schon während des Beurteilungszeitraums das Gespräch mit den Vorgesetzten zu suchen und eine aktuelle Einschätzung einzuholen.
[i]Herbert Hecht,
Vorsitzender des BPR[/i]

Neuer Gleichstellungsbeauftragter: Manfred Hofmeister

Manfred Hofmeister hat Anfang Oktober das Amt des Gleichstellungsbeauftragten übernommen. Eine Neubesetzung war nach dem Ausscheiden von Doris Meiler notwendig. Der Regierungsamtsrat Manfred Hofmeister ist seit 2016 an der FüAk und im Sachgebiet Förderrecht der Ämter für die Bearbeitung von Widersprüchen aus dem Bereich der Agrarumweltmaßnahmen zuständig. Waltraud Mühlbauer vom Sachgebiet Haushalt, Unterstützung Controlling steht weiterhin als seine Vertreterin zur Verfügung. Beide sind für die kommenden drei Jahre bestellt und stehen in Gleichstellungsfragen mit Rat und Tat zur Seite. Sie beraten die Beschäftigten und unterstützen sie in Einzelfällen. Dabei arbeiten sie eng mit der Personalvertretung zusammen.