Förderprogramme

Die betreuten Förderprogramme sind vielfältig und reichen von der Bienenförderung bis zum Schulprogramm.

Bei der Abwicklung muss das Kompetenzzentrum Förderprogramme an der Staatlichen Führungsakademie eine Vielzahl komplizierter verfahrens- und haushaltstechnischer Vorgaben sowie umfangreiche Rechtsvorschriften einhalten. Dies setzt Erfahrung im Fördervollzug und spezielle fachliche Kenntnisse voraus. Das Kompetenzzentrum ist darüber hinaus Anlaufstelle für die sich im Kontrollvollzug ergebenden Rechtsprobleme und bearbeitet Widerspruchs- und Klageverfahren.

EU-Schulprogramm

Mädchen hält Cocktailtomate vor ihre Nase

Foto: gettyimages

EU-Schulprogramm - Zulassung der Lieferanten

Das Kompetenzzentrum Förderprogramme an der FüAk ist für die Zulassung der Lieferanten im EU-Schulprogramm und die verwaltungstechnische Abwicklung des EU-Schulprogramms in Bayern zuständig.
Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 4 und Kinder ab drei Jahren in Kindergärten und Häusern für Kinder erhalten kostenlos bevorzugt regionales und saisonales Obst und Gemüse, Milch und ausgewählte Milchprodukten. Das EU-Schulprogramm wird aus EU- und Landesmitteln finanziert.  Mehr

Erlebnis Bauernhof

Logo Erlebnis Bauernhof
Informationen für Betriebe

Das Kompetenzzentrum Förderprogramme an der FüAk ist für die Zulassung der landwirtschaftlichen Betriebe zum Programm "Erlebnis Bauernhof" verantwortlich und nimmt diese in ein Betriebeverzeichnis im Internet auf. Dieses Programm des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten ermöglicht Schulkindern die Teilnahme an einem kostenfreien Lernprogramm auf einem Bauernhof.   Mehr

Schülerunternehmen

Jugendlicher schneidet in Küche Bananen
Mit dem Projekt Schülerunternehmen werden Schulen unterstützt, die ein Schülercafé im Rahmen eines Schulprojekts zur gesundheitsförderlichen Verpflegung gründen oder erweitern wollen. Die Schüler verpflegen dabei eigenverantwortlich ihre Mitschüler mit leckeren und gesunden Speisen zur Pause und/oder zum Mittag. Sie lernen dabei den Umgang mit gesunden Lebensmitteln und machen wichtige Praxiserfahrungen.
Die Staatliche Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten ist für die verwaltungstechnische Abwicklung des Programms zuständig.
  • Gefördert wird der Aufbau oder die Erweiterung von Schülercafés oder anderen Einrichtungen (z. B. mobile Theke) zur gesundheitsförderlichen Verpflegung im Schulalltag: zum Frühstück, in der Pause oder mittags.
  • Teilnehmen können Schulen in Bayern aller Schultypen ab der Jahrgangsstufe 7.
  • Der Zuschuss liegt bei bis zu 4.500 Euro, maximal 70 Prozent der Kosten für die Einrichtung und Ausstattung des Schülercafés.
  • Der Start ist jederzeit möglich. Dazu nehmen interessierte Schulen Kontakt zur regionalen Vernetzungsstelle Schulverpflegung im Regierungsbezirk auf. Im Anschluss stellen die Schule oder der Sachaufwandsträger den schriftlichen Antrag beim Kompetenzzentrum Förderprogramme der Staatlichen Führungsakademie. Nach der Zustimmung zum Vorhaben durch die FüAk kann das Schülerunternehmen starten.
Ansprechpartner vor Ort
Vernetzungsstellen Schulverpflegung
Beispiele für Schülercafés
Jede Schule kann Ihr Projekt auf der Internetseite der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Bayern präsentieren. Dazu bitte den Fragebogen ausgefüllt an die Staatliche Führungsakademie, Kompetenzzentrum Förderprogramme, senden.

Staatliche Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
Kompetenzzentrum Förderprogramme
Heinrich-Rockstroh-Str. 10
95615 Marktredwitz
Tel.: 09231 79083-00
Fax: 09231 79083-11
E-Mail: komzf@fueak.bayern.de

Förderung der Bienenhaltung

In der Landwirtschaft sind 80 Prozent der Kulturpflanzen auf die Bestäubung durch die Honigbienen angewiesen. Beispielsweise ist Obstbau ohne Bienen undenkbar. Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass Bienen die Ertragsmenge und -qualität auch für viele nicht-zwingend-fremdbestäubte Kulturpflanzen wie den Raps deutlich erhöhen. Auch für die Wildflora spielen die Bienen eine unentbehrliche Rolle und tragen damit zum Erhalt der Artenvielfalt bei.
Honigbiene fliegt zum Einflugloch eines Bienenstocks

© C. Schüßler - fotolia.com

Die Bienenhaltung im Freistaat Bayern und vor allem die Arbeit der bayerischen Imkerinnen und Imker bringen neben Honig und Wachs eine Fülle - oftmals nicht messbarer - Vorteile und Leistungen für Umwelt und Gesellschaft. Wir brauchen deshalb eine zukunftsfähige, flächendeckende Imkerei in Bayern. Der Einsatz der einzelnen Imker und der Vereine hat den Aufschwung, den die Imkerei gerade erlebt, erst möglich gemacht. In den Medien wird viel über das Imkern berichtet und die Anzahl der Bienenhalterinnen und Bienenhalter nimmt beständig zu. Unsere Förderung und Beratung unterstützt die Bienenhalter bestmöglich in ihrem großen Engagement, das der ganzen Gesellschaft Nutzen bringt.
Die Europäische Gemeinschaft beteiligt sich mit bis zu 50 Prozent an den beihilfefähigen Ausgaben (kofinanzierte Maßnahmen). Darüber hinaus können die Mitgliedsstaaten nach bestimmten Vorgaben allein mit Landesmitteln weitere Programme anbieten (Landesmaßnahmen). Bayern nutzt beide Möglichkeiten und stellt den Imkern dadurch eine Vielzahl von Förderprogrammen zur Verfügung. Für die Abwicklung dieser Maßnahmen ist das Kompetenzzentrum Förderprogramme an der FüAk zuständig.
Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten folgende Fördermaßnahmen zur Verbesserung der Erzeugungs- und Vermarktungsbedingungen von Bienenzuchterzeugnissen an:

Staatliche Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
Kompetenzzentrum Förderprogramme
Heinrich-Rockstroh-Str. 10
95615 Marktredwitz
Tel.: 09231 79083-00
Fax: 09231 79083-11
E-Mail: komzf@fueak.bayern.de

Marktstrukturförderprogramm 2014 bis 2020

Die Marktstrukturförderung soll die Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen Land- und Ernährungswirtschaft stärken. Unterstützt werden alle Investitionen, die der Verbesserung von Vermarktung und Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse dienen: Von der Erfassung, Lagerung und Kühlung über die Sortierung bis hin zur Verpackung und Etikettierung. Um den gesellschaftlichen Herausforderungen Rechnung zu tragen, wurde das Programm noch gezielter auf Innovation und Ressourcenschutz ausgerichtet.
Antragstellung
Der Antrag ist unter Verwendung der aktuellen Formblätter bei der Staatlichen Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Kompetenzzentrum Förderprogramme, einzureichen.

Staatliche Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
Kompetenzzentrum Förderprogramme
Heinrich-Rockstroh-Str. 10
95615 Marktredwitz
Tel.: 09231 79083-00
Fax: 09231 79083-11
E-Mail: komzf@fueak.bayern.de

VuV-Programm

Maßnahmen zur Stärkung der Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse (VuV-Programm)
Ziel der bayerischen Agrarpolitik ist es, den ländlichen Raum als eigenständigen und vielfältig ausgeformten Lebensraum zu stärken. Das VuV-Programm fördert mit den Programmteilen VuVregio und VuVöko Maßnahmen/Vorhaben kleiner regionaler Betriebe in den der landwirtschaftlichen Erzeugung nachgelagerten Bereichen, die der Stärkung der Verarbeitung und Vermarktung regionaler und regionaler ökologischer Erzeugnisse sowie regionaler Kreisläufe dienen.
Antragstellung
Die Förderanträge zu den einzelnen Antragsrunden sind spätestens zu den festgelegten Endterminen einzureichen.
Der Antrag ist unter Verwendung der aktuellen Formblätter bei der Staatlichen Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Kompetenzzentrum Förderprogramme einzureichen.

Staatliche Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
Kompetenzzentrum Förderprogramme
Heinrich-Rockstroh-Str. 10
95615 Marktredwitz
Tel.: 09231 79083-00
Fax: 09231 79083-11
E-Mail: komzf@fueak.bayern.de

Förderung von Grünfuttertrocknungsbetrieben

Ein wesentliches Ziel der bayerischen Agrarpolitik ist es, unabhängiger von Eiweißfuttermittel-Importen aus Übersee zu werden. Im Jahr 2011 wurde deshalb das Aktionsprogramm "Heimische Eiweißfuttermittel" gestartet. Ein wichtiges Segment dabei ist die Mobilisierung und Ausschöpfung des vorhandenen Potenzials von Grünland und Ackerfutterbau. Mit der Heißlufttrocknung des Grünfutters entsteht ein hochwertiges eiweißreiches Futtermittel.
Insbesondere für ökologisch wirtschaftende Betriebe ist das von den Trocknungen erzeugte Trockengrünfutter ein wichtiges, unverzichtbares Eiweißfuttermittel – gerade auch im Hinblick auf eine erfolgreiche Umsetzung des Landesprogramms BioRegio Bayern 2020.
Im Rahmen dieser Richtlinie können Maßnahmen/Vorhaben bei Grünfutterheißlufttrocknungsbetrieben, die der Verbesserung der Wirtschaftlichkeit dienen, gefördert werden. Die Förderung erfolgt ohne Rechtsanspruch im Rahmen verfügbarer Haushaltsmittel.
Zweistufiges Antragsverfahren
Im ersten Schritt können die Unternehmen Antrag auf Förderung eines betriebsindividuellen Unternehmenskonzepts stellen. In einem weiteren Antragsverfahren kann danach ein Antrag auf Förderung von Maßnahmen zur Verbesserung und Stärkung der Wirtschaftlichkeit von Grünfuttertrocknungsbetrieben (FuTrRL) 2015 gestellt werden.
Der Antrag ist unter Verwendung der aktuellen Formblätter bei der Staatlichen Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Kompetenzzentrum Förderprogramme einzureichen.

Staatliche Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
Kompetenzzentrum Förderprogramme
Heinrich-Rockstroh-Str. 10
95615 Marktredwitz
Tel.: 09231 79083-00
Fax: 09231 79083-11
E-Mail: komzf@fueak.bayern.de

Fischereiförderung

Fischteiche am Dorfrand in Franken

© hykoe - fotolia.com

Grundlage der Fischereiförderung ist der Europäische Meeres- und Fischereifonds (EMFF). Mit diesem Fonds soll eine ökologisch nachhaltige, wettbewerbsfähige und innovative Aquakultur und Fischerei vor dem Hintergrund der Gemeinsamen Fischereipolitik gefördert werden. Ebenso soll die Entwicklung bestimmter, von Fischerei und Aquakultur besonders geprägter Gebiete, den sogenannten Fischwirtschaftsgebieten, gestärkt werden.
Antragstellung
Der Antrag ist unter Verwendung der aktuellen Formblätter bei der Staatlichen Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Kompetenzzentrum Förderprogramme einzureichen.

Staatliche Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
Kompetenzzentrum Förderprogramme
Heinrich-Rockstroh-Str. 10
95615 Marktredwitz
Tel.: 09231 79083-00
Fax: 09231 79083-11
E-Mail: komzf@fueak.bayern.de

Weinbauförderung

Traktor im Weinberg © ThomBal - fotolia.com

© ThomBal - fotolia.com

Bayerisches Programm zur Stärkung des Weinbaus
Das Bayerische Programm zur Stärkung des Weinbaus zielt darauf ab, die internationale Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen Weinbaugebiete zu verbessern. Dies soll erreicht werden durch die Etablierung von qualitätsverbessernden Systemen in der Verarbeitung und Vermarktung, durch die Optimierung der Vermarktung und durch die Rationalisierung der Rebflächenbewirtschaftung und Sortenanpassung.
Antragstellung
Die Anträge für Maßnahmen im Weinbauprogramm werden bei der Landesanstalt für Wein- und Gartenbau (LWG) eingereicht. Die LWG leitet die Anträge mit einer fachlichen und gegebenenfalls baufachlichen Stellungnahme an die Staatliche Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Kompetenzzentrum Förderprogramme, weiter.
Die FüAk prüft die Anträge und ist zuständig für die weitere Bearbeitung des Antrags von der Bewilligung und Überprüfung der ausgeführten Maßnahme bis zur Auszahlung der Fördermittel.

Bayerisches Agrarwirtschaftsgesetz

Im Rahmen der Umsetzung des Agrarwirtschaftsgesetzes betreut das Kompetenzzentrum Förderprogramme der FüAk folgende Fördermaßnahmen und Erstattungen für übertragene Aufgaben:

Fördermaßnahmen

  • Betriebliche und soziale Hilfen
    • Förderung der Betriebs- und Haushaltshilfe sowie des Melkeraushilfsdiensts
    • Förderung der Familienberatung
  • Berufliche Bildung
    • Förderung der beruflichen Aus- und Weiterbildung
    • Förderung von Baumaßnahmen im Bereich agrar- und forstwirtschaftlicher Ausbildungsstätten
    • Förderung der Landjugendverbände für ihre besonderen Aufgaben im ländlichen Raum
    • Förderung der Bildungszentren ländlicher Raum für bestimmte Maßnahmen
  • Produktionstechnische Beratung im Rahmen der Verbundberatung

Erstattungen für übertragene Aufgaben

  • Mitwirkung beim Anerkennungsverfahren für Saat- und Pflanzgut nach dem Saatgutverkehrsgesetz
  • Organisation und Durchführung der Boden- und Kartoffel-Probenahme nach dem Saatgutverkehrsgesetz und dem Pflanzenschutzgesetz
  • Leistungsprüfungen nach dem Tierzuchtgesetz
  • Klassifizierung und Verwiegung von Schlachtkörpern nach dem Vieh- und Fleischgesetz

Verwendungsnachweisprüfung Nachwachsende Rohstoffe - Biomasseheizkraftwerke

Förderung von Maßnahmen im Bereich nachwachsender Rohstoffe
Die energetische Nutzung von Biomasse hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. In Bayern wird diese Entwicklung durch das Gesamtkonzept „Nachwachsende Rohstoffe in Bayern“ nachhaltig gestützt. Der Schwerpunkt der Förderung liegt derzeit auf der Förderung von Biomasseheizwerken.

Abwicklung der Fördermaßnahmen

Die Zuständigkeiten für die einzelnen Aufgaben in der Abwicklung der Fördermaßnahmen sind auf verschiedene Einrichtungen verteilt:
  • Für die fachliche Beratung, Betreuung und Evaluierung der Fördervorhaben steht C.A.R.M.E.N (Centrales Agrar-Rohstoff-Marketing und Entwicklungsnetzwerk e.V.) zur Verfügung.
  • Die Zuständigkeit für die Antragsbearbeitung, die Bewilligung, Mittelbewirtschaftung, Auszahlung und Auflagenkontrolle liegt beim Technologie- und Förderzentrum (TFZ).
  • Das Kompetenzzentrum Förderprogramme der FüAk ist zuständig für die Überprüfung der Verwendungsnachweise und die Durchführung der damit verbundenen Vor-Ort-Kontrollen, die Erstellung von Prüfberichten, die Berechnung der Fördermittel sowie die Brennstoffkontrollen und die Überprüfung der Einhaltung der Zweckbindung der durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaften und Forsten (StMELF) geförderten Projekte.
Antragsstellung und Information
Förderung von Biomasseheizwerken (BioKlima)

Gefährdete Nutztierrassen (Pferd)

Die Förderung soll aus tierzüchterischen und landeskulturellen Gründen die heute in Bayern noch vorhandenen, jedoch in ihren Beständen gefährdeten Pferderassen Rottaler und Leutstettener Pferd innerhalb der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung bewahren sowie eine ausreichende Zuchtbasis erhalten beziehungsweise neu aufbauen.
Antragstellung
Anträge müssen bis spätestens 15. November des Jahres unter Verwendung des entsprechenden Vordrucks bei der Staatlichen Führungsakademie, Kompetenzzentrum Förderprogramme eingegangen sein.

Staatliche Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
Kompetenzzentrum Förderprogramme
Heinrich-Rockstroh-Str. 10
95615 Marktredwitz
Tel.: 09231 79083-00
Fax: 09231 79083-11
E-Mail: komzf@fueak.bayern.de