WLAN-Hotspots für die Ämter
Drahtlos ins Netz

Hand hält Smartphone mit WLAN-Einstiegsseite

WLAN-Einstiegsseite Ansbach

Seit dem 1. Juli 2016 dürfen Behörden in Bayern einen WLAN-Hotspot einrichten

Interessierte Behörden auch aus dem Geschäftsbereich des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten haben die Möglichkeit sich dazu beim WLAN-Zentrum in Straubing beraten zu lassen. Dort stellen sie einen Antrag und stimmen das weitere Vorgehen ab. Allgemeine Fragen können auch mit dem Sachgebiet EDV-Betreuung und Kommunikationstechnik IuK1 an der Staatlichen Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (FüAk) geklärt werden.
Antrag über Formularserver
Grundlage für den Betrieb eines Hotspots ist ein spezieller Internetanschluss, der unabhängig vom Behördennetz ist. Interessierte Behörden beantragen diesen über den Formularserver Baykom.

Formularserver Baykom Externer Link

Technischer Betrieb und Wartung
Den technischen Betrieb der Hotspots übernimmt die Firma Vodafone. Die Anzahl der drahtlosen Basisstationen (auch Wireless LAN Access Points - AP - genannt) im und außerhalb des Gebäudes hängt von der gewünschten räumlichen Reichweite der kabellosen Internetverbindung ab. Die gesicherte Verbindung zwischen diesen Access Points und dem Internet wird durch einen sogenannten Hotspot hergestellt. Zu den Funktionen des Hotspots zählen auch die Abfrage der Zustimmung der Nutzungsbedingungen sowie eine grundlegende Filterung schädlicher Internetseiten. Für den Hotspot und für jeden Access Point fallen monatliche Kosten an, die einmalig mit 2 500 Euro bezuschusst werden.
Einheitliches Bild für die WLAN-Startseite von der FüAk
Nach Aufruf einer Internetseite wird der Benutzer vorab auf die sogenannte Landing Page weitergeleitet. Auf dieser Seite akzeptiert er die Nutzungsbedingungen mit einem Klick auf Button "Verbinden" und steigt damit kostenlos ins Internet ein. Das hier geforderte Bild stellt die FüAk individuell für jedes Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in der benötigten Auflösung zur Verfügung. Die Fotomontage aus dem Startseitenbild des Internetauftrittes des Amtes und der Landkreiskarte (siehe Bild) führt nach Anklicken auf die Homepage des Amtes.
Ausschluss der Störerhaftung und Wartung
ÄELF, die sich für das BayernWLAN entscheiden, brauchen kein eigenes Personal für die Wartung und Konfiguration dieses Hotspots abzustellen. Weil Vodafone Betreiber des Hotspots ist, haftet die Behörde auch nicht für Rechtsverstöße der Nutzer - sogenannte Störerhaftung.
Freier Zugang für alle Nutzer
Der Internetzugang über diese Hotspots steht allen Benutzern, und damit auch den Beschäftigten der Behörde, Kunden und Gästen, frei und kostenlos zur Verfügung. Weder für die Wireless-LAN-Verbindung noch für den Internetzugang ist ein Passwort nötig.
Begrenzte Bandbreite pro Nutzer
Die verfügbare Bandbreite (Internetgeschwindigkeit) pro Benutzer ist begrenzt. Das verhindert, dass ein einziger Benutzer die zur Verfügung stehende Bandbreite voll ausschöpft. Sobald über eine bestimmte Zeit keine Daten mit dem Internet ausgetauscht werden (Nichtnutzung) wird das Gerät automatisch vom Internet getrennt.
Regelbetrieb an den ÄELF läuft bereits gut
Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Nabburg kann bereits auf eine relative lange Praxiserfahrung bei WLAN-Hotspots zurückgreifen, da dort der Pilotbetrieb bereits im Januar 2016 aufgenommen wurde. Im Oktober 2016 startete das AELF Schweinfurt mit der WLAN Infrastruktur - und zwar gleich im Regelbetrieb. Die Rückmeldungen dieser Ämter sind größtenteils positiv. Weitere vier Ämter, vorwiegend mit Schulbetrieb, folgen Schritt für Schritt.

Ansprechpartner
Martin Dietl
Sachgebiet IuK1 EDV-Betreuung und Kommunikationstechnik
E-Mail: poststelle@fueak.bayern.de